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Tuesday, 15. September 2026
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Wissenschaft & Gesundheit

4.000 km auf Skiern: Antarktis-Expedition kartiert Eisuntergrund

Ein Forscherteam hat in 80 Tagen 4.000 Kilometer durch die Antarktis zurückgelegt und dabei mit Bodenradarsystemen bislang unerforschte Gebiete des Eisuntergrunds kartiert. Die Expedition brachte versteckte Seen und Flüsse unter dem Eis zum Vorschein. Die gewonnenen Daten liefern wichtige Grundlagen, um die Reaktion der antarktischen Eisschicht auf den Klimawandel besser zu modellieren. Zudem ermöglichen sie neue Einblicke, wie Küstenniederschläge Eismassenverluste teilweise ausgleichen können.

Die Expedition liefert präzise Daten über die antarktische Eisschicht, die für globale Klimamodelle und Meeresspiegelprognosen entscheidend sind. Bessere Vorhersagen des Eisverlusts ermöglichen es Politik und Gesellschaft, fundiertere Entscheidungen zum Klimaschutz und zur Anpassung an den Meeresanstieg zu treffen – ein direkter Nutzen für Küstenregionen weltweit.

Die Verbindung von körperlicher Extremleistung und wissenschaftlicher Präzision zeigt, wie moderne Feldforschung auch in entlegenen Regionen funktionieren kann. Die Radarprofile des antarktischen Untergrunds schließen kritische Datenlücken in der Klimaforschung. Für Küstenregionen wie Mecklenburg-Vorpommern sind solche Erkenntnisse über Eisdynamik und Meeresspiegel langfristig von praktischer Bedeutung.