500 Jahre Hof Frahm: Junger Bauer führt Familienbetrieb in 15. Generation
Landwirtschaftliche Familienbetriebe wie Hof Frahm sind mehr als Wirtschaftsunternehmen: Sie verankern Identität, Wissen und Verlässlichkeit in ländlichen Gemeinden. Gerade in einer Region wie Nordwestmecklenburg, wo Strukturwandel und Landflucht spürbar sind, sind solche Betriebe stabilisierende Kraft für die Dorfgemeinschaft. Ein 25-Jähriger, der diese Verantwortung übernimmt, verdient gesellschaftliche Unterstützung statt bürokratischer Hindernisse.
Nordwestmecklenburg braucht junge Menschen, die bleiben und anpacken – Niclas Frahm ist eines der wenigen konkreten Beispiele dafür. Die Frage ist nicht, ob solche Höfe symbolisch wichtig sind, sondern ob die politischen Rahmenbedingungen – von Pachtpreisen über Förderbürokratie bis zu Marktdruck – es jungen Landwirten tatsächlich ermöglichen, langfristig zu wirtschaften. Was nach der Jubiläumsmeldung kommt, entscheidet sich in Brüssel und Schwerin, nicht im Kuhstall.