AfD Brandenburg schult Personal für Alleinregierung in Parteiakademie
Wenn eine vom Verfassungsschutz als gesichert rechtsextrem eingestufte Partei systematisch Verwaltungspersonal für Ministerien ausbildet, ist das kein normaler politischer Wettbewerb mehr, sondern eine direkte Herausforderung für den demokratischen Rechtsstaat. Menschen ohne Parteibuch, mit Migrationsgeschichte, in queeren Lebensweisen oder in zivilgesellschaftlichen Organisationen müssen konkret damit rechnen, was eine solche Machtübernahme für ihren Alltag bedeutet. Die offene Gesellschaft braucht jetzt klare Antworten demokratischer Kräfte auf diese Strategie.
Was in Brandenburg passiert, ist kein Ausreißer – es ist ein Modell, das die AfD auch in Mecklenburg-Vorpommern anwenden könnte, wo sie ähnlich stark in Umfragen steht. Die gezielte Schulung von Verwaltungskräften zeigt: Die Partei denkt institutionell und langfristig. Demokratische Parteien und Zivilgesellschaft in der gesamten Region sollten diese Entwicklung ernst nehmen und eigene Strategien für Institutionenresilienz entwickeln.