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Thursday, 17. September 2026
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International

Afghanistans Wirtschaft: Frauen als unerwartete Stütze

Fünf Jahre nach der Taliban-Machtübernahme behaupten sich afghanische Frauen trotz systematischer Unterdrückung als tragende Kraft der lokalen Wirtschaft. Als Kleinunternehmerinnen sichern sie Einkommen und erhalten wirtschaftliche Strukturen aufrecht, die andernfalls wegbrechen würden. Ihr Engagement gilt als ein seltener, aber bedeutsamer Hoffnungsschimmer für die schwer belastete Volkswirtschaft Afghanistans. Diese Entwicklung zeigt, dass zivilgesellschaftliche Resilienz auch unter extremen Bedingungen wirtschaftliche Perspektiven eröffnen kann.

Der Bericht zeigt, wie zivilgesellschaftliche und wirtschaftliche Handlungsfähigkeit selbst unter autoritären Bedingungen erhalten bleibt und gesellschaftlichen Zusammenhalt stützt. Für eine offene Gesellschaft ist es wichtig, solche Resilienzgeschichten sichtbar zu machen, um internationale Solidarität und gezielte Fördermaßnahmen zu stärken.

Afghanistan steht beispielhaft für die Frage, wie Demokratie und Menschenrechte auch ohne staatliche Unterstützung von der Zivilgesellschaft verteidigt werden können. Frauengeführte Kleinunternehmen sind dabei mehr als Wirtschaftsfaktor – sie sind politische Gegenmacht. Internationale Förderprogramme und Diaspora-Netzwerke könnten diesen Ansatz gezielt stärken und skalieren.