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Monday, 22. June 2026
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Angriffe auf Kitas in Güstrow und Laage: Spielhäuser abgebrannt

In Güstrow und Laage wurden Kitas durch Vandalismus beschädigt: Scheiben eingeworfen, verfassungswidrige Symbole gesprüht und Spielgeräte in Brand gesetzt – der Schaden liegt bei über 5000 Euro. Solche Angriffe auf Kindereinrichtungen treffen nicht nur die Kommunen als Träger, sondern vor allem die Familien und Erzieherinnen, die täglich dort arbeiten und diese Orte mit Leben füllen. Die Polizei ermittelt und ist auf Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen – wer etwas gesehen hat, sollte sich melden.

Angriffe auf Kitas und Schulen treffen die verletzlichsten Orte einer Gemeinschaft – Räume, die Kinder als sicher erleben sollen. Wenn verfassungswidrige Symbole an Kindereinrichtungen auftauchen, ist das kein bloßer Sachschaden, sondern ein Signal, das Eltern, Erzieherinnen und Kinder verunsichert. Solche Taten brauchen eine schnelle, sichtbare Reaktion aus der Gemeinschaft – damit klar ist, dass sie nicht toleriert werden.

In kleinen Städten und Gemeinden wie Güstrow und Laage gibt es selten die personellen Ressourcen, die ein solches Ereignis nachhaltig aufarbeiten. Die Frage ist nicht nur, wer den Schaden bezahlt – sondern was danach passiert: Gibt es eine Reaktion der Schulgemeinde, der Eltern, der Politik? Oder verschwinden solche Vorfälle nach der Polizeimeldung in der Schublade? Kommunen brauchen konkrete Ansprechpersonen und Unterstützungsstrukturen, die auch nach der Pressemitteilung noch da sind.