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Monday, 18. May 2026
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Wissenschaft & Gesundheit

Baumfällung in Mangrovenwäldern beschleunigt den Klimawandel

Eine Studie in kenianischen Mangrovenwäldern belegt, dass das Abholzen von Mangrovenbäumen den Kohlenstoffhaushalt empfindlich stört, Treibhausgasemissionen erhöht und die natürliche Bodenbildung durch Wurzelproduktion untergräbt. Die Untersuchungen zeigen, wie entscheidend intakte Mangrovenwälder für die globale Kohlenstoffspeicherung und damit für den Klimaschutz sind. Für Mecklenburg-Vorpommern unterstreichen diese Erkenntnisse die Bedeutung des internationalen Küstenschutzes, da der Verlust tropischer Küstenökosysteme den Meeresspiegelanstieg beschleunigt, der auch die Küsten des Landes unmittelbar bedroht.

Mangrovenwälder gehören zu den effektivsten natürlichen Kohlenstoffspeichern der Erde, verschwinden aber schneller als tropische Regenwälder – vor allem durch menschliche Nutzung. Diese Forschung liefert wichtige Daten darüber, wie die Holzentnahme nicht nur Kohlenstoff freisetzt, sondern auch die Schutzfunktion der Mangroven gegen den Meeresspiegelanstieg beeinträchtigt. Die Ergebnisse sind zentral für Klimaschutzprogramme und nachhaltiges Küstenmanagement in tropischen Regionen.