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Tuesday, 15. September 2026
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Regional MV

Behrenhoff riskiert 585.000 Euro Förderung für Radweg nach Greifswald

Die Gemeinde Behrenhoff hat die Chance, mit 585.000 Euro Landesförderung einen wichtigen Radweg nach Greifswald zu erneuern – eine Verbindung, die viele Berufspendlerinnen und Berufspendler täglich nutzen. Die Förderzusage ist jedoch an Fristen gebunden, und wenn die Gemeinde nicht zügig handelt, verfällt das Geld ersatzlos. Für den ländlichen Raum in Vorpommern wäre das ein vermeidbarer Rückschlag: Gute Radinfrastruktur ist kein Luxus, sondern eine handfeste Antwort auf steigende Spritpreise und fehlende ÖPNV-Verbindungen. Jetzt braucht es in der Gemeindeverwaltung vor allem Tempo und klare Zuständigkeiten, damit aus der Förderzusage auch wirklich ein befahrbarer Weg wird.

Gut ausgebaute Radwege zwischen Gemeinden und der Kreisstadt sind kein Luxus, sondern ein Beitrag zur Mobilität ohne Auto – besonders für Menschen, die sich keinen zweiten Wagen leisten können oder wollen. Wenn diese Förderung verfällt, verliert die Region nicht nur Geld, sondern auch eine Chance, den ländlichen Raum alltagstauglicher zu machen. Funktionierende Verbindungen sind Grundlage für gesellschaftliche Teilhabe.

Fördermittel für Infrastruktur im ländlichen Raum MV verschwinden regelmäßig, weil Gemeinden personell oder organisatorisch nicht nachkommen. Behrenhoff steht hier stellvertretend für ein strukturelles Problem: Kleine Kommunen brauchen Unterstützung beim Abruf von Fördermitteln, nicht nur die Zusage. Es wäre an der Kreisverwaltung und dem Land zu prüfen, wie Gemeinden beim Prozess besser begleitet werden können, damit solche Chancen nicht ungenutzt bleiben.