Belarus entlässt drei Journalisten nach US-Diplomatie
Pressefreiheit ist keine Randerscheinung – sie ist die Grundlage dafür, dass Menschen in einer Gesellschaft überhaupt wissen können, was mit ihnen passiert. Wenn Journalistinnen und Journalisten für ihre Arbeit ins Gefängnis kommen, wird nicht nur ihr Leben zerstört, sondern auch das Recht der Gesellschaft auf Information. Jede Freilassung ist ein Schritt zurück zur Normalität, aber auch eine Erinnerung daran, wie viele noch warten.
Der Fall Belarus zeigt, wie fragil Pressefreiheit in Europa ist – und wie wichtig internationale Diplomatie und zivilgesellschaftlicher Druck sein können. Die Freilassungen sind ein Teilerfolg, aber kein Ende: 18 Journalistinnen und Journalisten sitzen weiterhin in belarussischen Gefängnissen. Für europäische Demokratien bedeutet das, Belarus nicht aus dem Blick zu verlieren und Organisationen wie CPJ weiter zu unterstützen.