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Monday, 14. September 2026
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International

Brasilien: Lula kämpft um vierte Amtszeit gegen Bolsonaros Sohn

Brasiliens amtierender Präsident Luiz Inácio Lula da Silva tritt mit 80 Jahren erneut zur Wahl an und kämpft im Oktober gegen Flávio Bolsonaro, den Sohn des wegen eines Putschversuchs inhaftierten Ex-Präsidenten. Die Wahl gilt als Richtungsentscheidung zwischen progressiver Demokratiestärkung und rechtspopulistischer Politik. Für Europa und Deutschland ist das Ergebnis bedeutsam, da Brasilien als größte Demokratie Lateinamerikas ein wichtiger Partner in Handelsfragen und beim Schutz des Amazonas-Regenwaldes ist. Zivilgesellschaftliche und demokratische Kräfte beobachten den Wahlkampf genau als Signal für die Widerstandsfähigkeit demokratischer Institutionen weltweit.

Brasiliens Präsidentschaftswahl hat globale Bedeutung für die Stabilität der Demokratie im größten Land Lateinamerikas. Das Ergebnis beeinflusst nicht nur den brasilianischen Regenwald als Klimaressource der Welt, sondern sendet auch ein Signal darüber, wie demokratische Gesellschaften mit populistischen Bewegungen umgehen, die nach gescheiterten Putschversuchen weiterhin politisch aktiv bleiben.

Die Wahl zeigt, wie fragil demokratische Errungenschaften selbst nach dem Scheitern antidemokratischer Umsturzversuche bleiben können. Dass der Sohn eines wegen Putschversuches inhaftierten Ex-Präsidenten als Kandidat antritt, stellt demokratische Institutionen auf eine harte Probe. Für Demokratieforscher und zivilgesellschaftliche Akteure auch in Europa ist dies ein wichtiger Prüffall, wie Rechtsstaatlichkeit gegenüber politischen Dynastien behauptet werden kann.