CO2 im September 2026: Konzentration überschreitet neue Schwelle
Die atmosphärische CO2-Konzentration steigt weiter an und liegt aktuell weit über dem vorindustriellen Niveau von rund 280 ppm – der genaue September-2026-Wert des Copernicus-Dienstes steht noch aus. Jede neue Messung unterstreicht die Dringlichkeit, den Ausbau erneuerbarer Energien zu beschleunigen. Für Mecklenburg-Vorpommern mit seinen enormen Wind- und Solarpotenzialen bedeutet das: Jede installierte Kilowattstunde aus erneuerbaren Quellen ist ein konkreter Beitrag zur Trendwende. Der Datenpunkt sollte Kommunen und Bürgerenergiegenossenschaften als weiteren Ansporn dienen, laufende Projekte zu beschleunigen und neue anzustoßen.
Eine steigende CO2-Konzentration ist kein abstraktes Signal – sie bedeutet, dass die Emissionsreduktionen, zu denen Deutschland und die EU sich im Pariser Abkommen verpflichtet haben, noch nicht ausreichen, um den Trend zu brechen. Solange fossile Subventionen in Deutschland im zweistelligen Milliardenbereich fortbestehen [BELEG FEHLT – AKTUALISIERTER BUNDESHAUSHALT 2026 NÖTIG], bleibt die Klimapolitik strukturell hinter dem zurück, was die eigenen Ziele verlangen. Wer von diesen Subventionen profitiert – Mineralölkonzerne, Kohlewirtschaft, Flugbranche – bestimmt mit, wie langsam der Kurswechsel kommt.