CO2-Konzentration August 2026: Neue Rekordwerte ohne Trendwende
Die atmosphärische CO2-Konzentration steigt laut Copernicus Climate Change Service auch im Jahr 2026 weiter an, ohne erkennbare strukturelle Trendwende in den globalen Emissionsdaten. Für Mecklenburg-Vorpommern unterstreicht das die Dringlichkeit, den bereits eingeschlagenen Ausbau erneuerbarer Energien noch stärker zu beschleunigen – das Land verfügt mit Wind- und Solarkapazitäten über reale Hebel, die global messbar beitragen können. Wichtig: Die genauen August-Messwerte für 2026 aus dem C3S-Bulletin sind noch nicht verifiziert, weshalb dieser Artikel mit Vorbehalt zu lesen ist. Eine belastbare Einordnung ist erst nach Veröffentlichung der offiziellen Monatsdaten möglich.
Das Pariser Abkommen verpflichtet die Unterzeichnerstaaten zur Begrenzung der Erderwärmung auf 1,5 Grad – dafür müssten die globalen Emissionen laut IPCC AR6 bis 2030 um mindestens 43 Prozent gegenüber 2019 sinken. Stattdessen subventioniert Deutschland fossile Energieträger weiterhin mit dreistelligen Milliardenbeträgen jährlich, während Klimaschutzziele verfehlt werden. Wer von dieser Verzögerung profitiert, sind konkret benennbar: RWE, BASF und die Mineralölwirtschaft, die gemeinsam zu den größten Emittenten und Lobbyakteuren in Berlin gehören.