CO2-Konzentration erreicht im Mai 2026 neuen saisonalen Höchstwert
Die globale CO2-Konzentration hat im Mai 2026 erneut einen saisonalen Höchstwert erreicht und dürfte laut Copernicus Climate Change Service über 427 ppm liegen – mehr als 50 Prozent über dem vorindustriellen Niveau von rund 280 ppm. Für Mecklenburg-Vorpommern unterstreicht dieser Trend die Dringlichkeit, den Ausbau erneuerbarer Energien konsequent voranzutreiben und regionale Energiewende-Projekte zu beschleunigen. Kommunen und Bürgerenergiegenossenschaften in MV stehen vor der Aufgabe, lokale Emissionen durch Solar-, Wind- und Wärmeprojekte spürbar zu senken. Jede vermiedene Tonne CO2 in der Region ist ein messbarer Beitrag zur globalen Trendumkehr.
Die stetig steigende CO2-Konzentration belegt, dass die globalen Emissionsreduktionen bei Weitem nicht ausreichen, um die Pariser Klimaziele einzuhalten. Deutschland subventioniert fossile Energieträger weiterhin mit zweistelligen Milliardenbeträgen jährlich – das Umweltbundesamt bezifferte klimaschädliche Subventionen zuletzt auf rund 65 Milliarden Euro pro Jahr. Solange diese Subventionen fließen, wird kein Messwert sinken.