CO2-Konzentration im August 2026: Die Kurve zeigt weiter nach oben
Die atmosphärische CO2-Konzentration liegt 2026 voraussichtlich über 425 ppm und setzt damit den seit Jahrzehnten anhaltenden Aufwärtstrend fort – ein Niveau, das die Erde zuletzt vor Millionen Jahren kannte. Für Mecklenburg-Vorpommern unterstreicht dieser Befund, wie dringend der Ausbau erneuerbarer Energien und die Reduktion fossiler Abhängigkeiten vorangetrieben werden müssen. Die gute Nachricht: MV verfügt über ausgezeichnete Wind- und Solarressourcen, die technisch und wirtschaftlich bereit sind, einen strukturellen Emissionsrückgang in der Region aktiv mitzugestalten. Jede neu gegründete Bürgerenergiegenossenschaft und jedes kommunale Solarprojekt ist ein messbarer Schritt gegen diesen Trend.
Deutschland verfehlt seine sektoralen Klimaziele und subventioniert fossile Energieträger weiterhin mit zweistelligen Milliardenbeträgen jährlich – während die CO2-Konzentration unaufhörlich steigt, finanziert der Staat die Ursache mit. Das Pariser Abkommen verlangt eine Begrenzung auf 1,5 Grad, was laut IPCC AR6 nur durch sofortigen und drastischen Emissionsrückgang erreichbar ist – kein Konjunktiv, sondern eine physikalische Bedingung. Wer jetzt auf Verzögerung setzt, verschiebt keine Kosten, sondern vergrößert sie.