CO2-Konzentration im Juni 2026: Kein Plateau in Sicht
Die atmosphärische CO2-Konzentration steigt laut Copernicus Climate Change Service weiterhin mit einer jährlichen Rate von über 2 ppm – ein klares Signal, dass der globale Ausbau erneuerbarer Energien bislang nicht ausreicht, um fossile Emissionen in absoluten Zahlen zu senken. Für Mecklenburg-Vorpommern unterstreicht dieser Trend die Dringlichkeit, den bereits starken Ausbau von Wind- und Solarenergie noch konsequenter voranzutreiben und gleichzeitig regionale Wertschöpfung durch Bürgerenergiegenossenschaften zu sichern. Die Datenlage mahnt zur Beschleunigung – und zeigt, dass lokales Handeln im globalen Kontext zählt. Hinweis: Der konkrete Monatswert für Juni 2026 lag zum Redaktionsschluss noch nicht abschließend verifiziert vor.
Die Bundesregierung subventioniert fossile Energieträger weiterhin mit mehreren Milliarden Euro jährlich – konkrete Zahlen für 2025/2026 stehen aus, das Umweltbundesamt bezifferte umweltschädliche Subventionen zuletzt auf über 65 Milliarden Euro pro Jahr (2023). Steigende CO2-Werte sind kein Naturgesetz, sondern das direkte Ergebnis politischer Entscheidungen: Wer fossile Infrastruktur schützt, verlängert den Anstieg. Das IPCC macht in AR6 klar – jedes Zehntelgrad weniger erfordert sofortige, strukturelle Emissionssenkungen, keine Absichtserklärungen.