CO2-Konzentration im Juni 2026: Kein Rückgang in Sicht
Die atmosphärische CO2-Konzentration übersteigt laut Copernicus Climate Change Service im Juni 2026 die Marke von 426 ppm – ein historischer Höchstwert seit Beginn der Industrialisierung. Globale Emissionen sinken trotz internationaler Klimaversprechen nicht absolut, sondern wachsen lediglich langsamer. Für Mecklenburg-Vorpommern unterstreicht dieser Befund die Dringlichkeit des beschleunigten Ausbaus erneuerbarer Energien und die Bedeutung kommunaler Energieprojekte, die lokale Emissionen konkret und messbar reduzieren. Die physikalische Grundregel bleibt unverändert: Nur ein tatsächlicher Rückgang der globalen Nettoemissionen stoppt den Anstieg des CO2-Pegels.
Deutschland subventioniert fossile Energieträger mit geschätzten 65 bis 70 Milliarden Euro jährlich [BELEG FEHLT – AKTUELLE 2026-ZAHL NÖTIG, Referenz: FÖS-Studie 2023] – während die Bundesregierung Klimaschutzziele verfehlt, die das Pariser Abkommen von 2015 verbindlich macht. Steigende CO2-Werte bedeuten: Das verbleibende CO2-Budget für 1,5 Grad Erwärmung schrumpft jeden Monat messbar. Wer heute keine Emissionen senkt, verschiebt die Last auf künftige Generationen – und auf Regionen, die den Klimawandel am wenigsten verursacht haben.