CO2-Konzentration Juli 2026: Atmosphäre überschreitet neue Schwelle
Der Copernicus Climate Change Service dokumentiert im Juli 2026 erneut einen Rekordwert bei der atmosphärischen CO2-Konzentration, die den vorindustriellen Wert von 280 ppm inzwischen um mehr als 50 Prozent übersteigt. Belastbare Einzelzahlen für diesen Monatswert stehen zum Redaktionsschluss noch aus und müssen nachrecherchiert werden. Für Mecklenburg-Vorpommern unterstreichen solche Messdaten die Dringlichkeit, den Ausbau erneuerbarer Energien und kommunaler Wärmenetze konsequent zu beschleunigen. Bürgerenergiegenossenschaften können dabei als dezentrale Akteure einen messbaren Beitrag leisten – und gleichzeitig sicherstellen, dass die Erlöse der Energiewende in der Region bleiben.
Eine CO2-Konzentration auf diesem Niveau macht das 1,5-Grad-Ziel des Pariser Abkommens rechnerisch kaum noch haltbar – der IPCC beziffert das verbleibende Restbudget für 1,5 Grad in seinem AR6-Bericht (2021) auf noch rund 500 Gigatonnen CO2 ab 2020, bei einem globalen Ausstoß von derzeit etwa 37 Gigatonnen pro Jahr. Deutschland pumpt trotzdem weiter fossile Subventionen in Milliardenhöhe in den Markt [BELEG FEHLT – RECHERCHE NÖTIG: aktueller Subventionsbericht 2026], während Klimaschutzziele verfehlt werden. Wer von dieser Verzögerung profitiert, sind namentlich bekannte Konzerne wie RWE und BASF – das ist keine Naturgewalt, sondern politische Entscheidung.