CO2-Konzentration September 2026: Kein Plateau in Sicht
Die atmosphärische CO2-Konzentration übersteigt laut Copernicus Climate Change Service den vorindustriellen Wert von 280 ppm um mehr als 50 Prozent, ohne erkennbare Abflachung der Kurve. Für Mecklenburg-Vorpommern unterstreicht das den Handlungsdruck: Das Land verfügt über erhebliche Wind- und Solarkapazitäten, die den Ausbau erneuerbarer Energien beschleunigen und so zum verbleibenden CO2-Budget beitragen können. Kommunen und Bürgerenergiegenossenschaften stehen dabei vor der Chance, lokale Wertschöpfung mit messbarer Klimawirkung zu verbinden. Jedes Jahr Verzögerung beim Ausbau kostet nicht nur Klima-Budget, sondern auch wirtschaftliche Entwicklungschancen für die Region. Hinweis: Die konkrete Monatsmessung für September 2026 war zum Redaktionsschluss nicht abschließend verifizierbar.
Die Bundesregierung hat ihre Klimaschutzziele bislang nicht mit einer vollständigen Abschaffung fossiler Subventionen unterlegt – laut Umweltbundesamt flossen 2023 noch über 65 Milliarden Euro in klimaschädliche Subventionen. Steigende CO2-Werte sind kein Naturereignis, sondern das direkte Ergebnis politischer Entscheidungen zugunsten fossiler Infrastruktur. Wer jetzt nicht handelt, verschiebt die Kosten – und die physikalischen Folgen – auf kommende Jahrzehnte.