CO2-Konzentration September 2026: Kein Plateau in Sicht
Der Copernicus Climate Change Service verzeichnet für September 2026 eine CO2-Konzentration von über 420 ppm – mehr als 50 Prozent über dem vorindustriellen Niveau. Der strukturelle Aufwärtstrend setzt sich ungebrochen fort, da global wirksame Emissionsreduktionen in den Messdaten nicht erkennbar sind. Für Mecklenburg-Vorpommern unterstreicht dieser Befund die Dringlichkeit, den bereits starken Ausbau erneuerbarer Energien konsequent weiterzuführen und lokale Einspareffekte durch kommunale Wärmewende und Bürgerenergiegenossenschaften zu maximieren. Jede Tonne CO2, die in MV eingespart wird, ist ein messbarer Beitrag zu einer Kurve, die sich nur durch konsequentes kollektives Handeln abflachen lässt.
Das Pariser Abkommen verpflichtet die Unterzeichner, die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen – dafür müssten laut IPCC AR6 die globalen CO2-Emissionen bis 2030 gegenüber 2019 um 43 Prozent sinken. Steigende Konzentrationswerte im Jahr 2026 belegen, dass dieser Pfad nicht eingeschlagen wird. Die Bundesregierung subventioniert fossile Energieträger weiterhin mit zweistelligen Milliardenbeträgen jährlich [BELEG FEHLT – RECHERCHE NÖTIG: aktuelle Subventionshöhe 2026], während die Klimaschutzziele formal bestehen bleiben – ein politischer Widerspruch, der in den Messdaten sichtbar wird.