DDR-Kunsterbe: Neues Forschungsprojekt beleuchtet Ausstellungswesen
Die kritische Auseinandersetzung mit DDR-Kunst stärkt das kollektive Gedächtnis und fördert ein differenziertes Geschichtsbild, das Ost- und Westdeutsche gleichermaßen anspricht. Gerade in einer Zeit, in der ostdeutsche Erfahrungen wieder stärker in den gesellschaftlichen Diskurs drängen, liefert solche Aufarbeitung einen wertvollen Beitrag zum demokratischen Zusammenhalt.
Für Mecklenburg-Vorpommern, das selbst Teil des ehemaligen DDR-Kulturraums war, ist dieses Projekt von besonderer Bedeutung: Viele regionale Künstlerinnen und Künstler haben unter den damaligen Bedingungen gearbeitet, deren Werk nun neu eingeordnet werden kann. Ausstellungsformate dieser Art bieten Museen und Kultureinrichtungen im Land eine Vorlage, eigene Aufarbeitungsprojekte anzustoßen und das lokale Kulturerbe sichtbar zu machen.