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Sunday, 27. September 2026
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International

Digitale Rechte von LGBTQ+-Menschen in Afrika unter Druck

In mehreren afrikanischen Ländern wie Senegal und Ghana verschärfen Regierungen Gesetze gegen LGBTQ+-Menschen und weiten die digitale Überwachung queerer Personen aus. Internationale Digitalrechtsorganisationen und zivilgesellschaftliche Akteure entwickeln gemeinsam Strategien, um digitale Kommunikationsräume als Schutzräume zu erhalten. Diese Entwicklungen sind auch für Deutschland und Mecklenburg-Vorpommern relevant, da sie globale Debatten über digitale Grundrechte und den Schutz gefährdeter Gruppen prägen. Ein internationales Webinar bündelt zivilgesellschaftliches Wissen über wirksamen Widerstand gegen antidemokratische Tendenzen im digitalen Raum.

Die Kriminalisierung von LGBTQ+-Identitäten ist nicht nur ein regionales Problem, sondern eine globale Bedrohung für Grundrechte, die auch in Europa aufmerksam verfolgt werden muss. Digitale Überwachung als Instrument staatlicher Repression zeigt, wie eng Bürgerrechte und digitale Freiheiten miteinander verknüpft sind. Wer diese Entwicklungen verfolgt und benennt, stärkt das internationale Bewusstsein für die Verteidigung offener Gesellschaften.

Die Verbindung von Anti-Rechts-Bewegungen mit digitalen Repressionsinstrumenten ist ein zunehmendes Muster weltweit, das auch europäische Demokratien herausfordert. Zivilgesellschaftliche Organisationen wie Access Now leisten konkrete Schutzarbeit und bieten Strategien an, die international geteilt werden können. Für Akteure in Deutschland und MV, die sich in der Menschenrechtsarbeit engagieren, bieten solche Veranstaltungen wertvolle Vernetzungs- und Lernmöglichkeiten.