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Tuesday, 15. September 2026
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Wissenschaft & Gesundheit

E-Zigaretten: Wirksam beim Rauchstopp, aber nicht harmlos

E-Zigaretten gelten derzeit als wirksamste Methode zur Rauchentwöhnung und können Menschen in Mecklenburg-Vorpommern, wo die Raucherquote überdurchschnittlich hoch ist, beim Ausstieg unterstützen. Die wissenschaftliche Evidenz belegt zwar die Wirksamkeit als Übergangshilfe, macht aber deutlich, dass Vapen selbst gesundheitliche Risiken birgt. Für Bürgerinnen und Bürger bedeutet das: E-Zigaretten können ein sinnvolles Hilfsmittel sein, sollten aber konsequent als zeitlich begrenzter Zwischenschritt genutzt werden, mit dem klaren Ziel, alle nikotinhaltigen Produkte vollständig aufzugeben.

Rauchen zählt weiterhin zu den häufigsten vermeidbaren Todesursachen in Deutschland, weshalb wirksame Ausstiegshilfen einen erheblichen Beitrag zur öffentlichen Gesundheit leisten können. Eine klare, evidenzbasierte Kommunikation über Nutzen und Risiken von E-Zigaretten stärkt die informierte Eigenverantwortung der Bürgerinnen und Bürger. Gleichzeitig bleibt die gesellschaftliche Aufgabe, Jugendliche vor dem Einstieg in den Nikotinkonsum zu schützen.

Für die Gesundheitsversorgung bedeutet dieser Befund, dass Arztpraxen und Beratungsstellen E-Zigaretten gezielter in Entwöhnungsprogramme einbinden könnten, ohne deren Risiken zu verschweigen. Präventionskampagnen sollten den Stufenplan betonen: Rauchen reduzieren, auf E-Zigaretten umsteigen, dann ganz aufhören. Die wissenschaftliche Evidenz ist belastbar genug, um in Leitlinien der Suchtmedizin Eingang zu finden.