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Monday, 14. September 2026
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Erneuerbare Energien & Klima

Elektroauto-Batterien halten länger als gedacht – Studie mit Fakten

Eine Großstudie mit über 500.000 Tests belegt: Elektroauto-Batterien behalten nach 150.000 Kilometern im Schnitt noch 90 Prozent ihrer Kapazität – ein wichtiges Signal für die Langzeitplanung kommunaler Elektroflotten und Carsharing-Projekte in Mecklenburg-Vorpommern. Modelle wie der Hyundai IONIQ 5 und der Mercedes EQA zeigen besonders geringe Degradation, während individuelle Nutzungsgewohnheiten mindestens so entscheidend sind wie die Wahl des Modells. Für Bürgerenergiegenossenschaften und Kommunen, die in Elektrofahrzeuge investieren, liefern diese Daten eine belastbare Grundlage zur Restwertberechnung und Wirtschaftlichkeitsplanung. Die Studie stärkt das Vertrauen in Gebrauchtfahrzeuge als kosteneffiziente Option – gerade für Akteure mit begrenzten Budgets.

Verlässliche Daten zur Batteriedegradation stärken das Vertrauen in Elektrofahrzeuge und machen den Gebrauchtwagenmarkt transparenter – ein wichtiger Baustein für eine sozial gerechte Mobilitätswende. Wer sich kein Neufahrzeug leisten kann, profitiert besonders davon, wenn der Gebrauchtmarkt kalkulierbar und fair bewertet wird. Mehr Transparenz über den tatsächlichen Zustand gebrauchter Batterien senkt die Einstiegshürden für Haushalte mit mittlerem und niedrigem Einkommen.

Für die Elektromobilität in Mecklenburg-Vorpommern sind solche Daten direkt relevant: Kommunen, Pflegedienste und soziale Einrichtungen, die gebrauchte Elektrofahrzeuge anschaffen wollen, können künftig fundierter entscheiden. Bürgerenergiegenossenschaften, die Carsharing-Flotten aufbauen, profitieren von belastbaren Degradationswerten bei der Fahrzeugauswahl und Finanzplanung. Standardisierte Batteriezustandsmessungen wie der State-of-Health-Wert sollten beim Fahrzeugkauf ebenso selbstverständlich werden wie der Kilometerstand.