Erneuerbare Energien: Deutschland bei 57 % – wo steht Europa?
Eine höhere Erneuerbare-Quote stärkt die Versorgungssicherheit, reduziert Importabhängigkeiten von fossilen Energieträgern und senkt langfristig die Energiekosten für Haushalte und Betriebe. Der europäische Vergleich macht deutlich, dass ambitioniertere Ausbauziele erreichbar sind – und dass Länder mit starker dezentraler Energiestruktur besonders profitieren. Für eine offene Gesellschaft ist Energiesouveränität auch eine Frage demokratischer Resilienz.
Mecklenburg-Vorpommern zählt zu den windstärksten Bundesländern und könnte seinen Anteil an der nationalen Erneuerbaren-Quote noch deutlich ausbauen. Bürgerenergiegenossenschaften und kommunale Energieprojekte sind dabei Schlüsselinstrumente, um Wertschöpfung in der Region zu halten und sozial gerecht zu verteilen. Der europäische Vergleich liefert konkrete Benchmarks, an denen sich Landespolitik und lokale Akteure orientieren können, um realistische Ausbauziele zu formulieren.