Erste Pilz-Weltkarte zeigt enormes Ausmaß unterirdischer Netzwerke
Das Wissen um die Bedeutung unterirdischer Pilznetzwerke stärkt das gesellschaftliche Verständnis für intakte Böden als Klimaschutzfaktor und Lebensgrundlage. Je besser diese Systeme kartiert und verstanden werden, desto gezielter können Land- und Forstwirtschaft sowie Naturschutzpolitik auf den Erhalt dieser unsichtbaren, aber unverzichtbaren Infrastruktur ausgerichtet werden.
Die erste globale Pilz-Weltkarte ist ein Meilenstein der Ökologie- und Klimaforschung: Sie macht sichtbar, welchen unterschätzten Beitrag gesunde Böden zur CO₂-Speicherung leisten. Für Regionen mit intensiver Landwirtschaft wie Mecklenburg-Vorpommern ist das besonders relevant, weil Bodenbearbeitung und Pestizideinsatz genau diese Netzwerke schädigen können. Die Forschung liefert ein wissenschaftliches Fundament für naturnahe Anbaumethoden und besseren Bodenschutz.