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Wednesday, 16. September 2026
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International

EU bekräftigt Engagement in Arktis und Grönland

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat bei einem Besuch in Nuuk das Engagement der Europäischen Union in Grönland und der Arktis erneuert und damit ein klares Signal für europäische Präsenz in einer geopolitisch sensiblen Region gesetzt. Die Arktis gewinnt angesichts des Klimawandels und konkurrierender Interessen globaler Akteure zunehmend an strategischer Bedeutung. Für Deutschland und Mecklenburg-Vorpommern als Ostseeregion mit enger geographischer und wirtschaftlicher Verbindung zum nördlichen Europa sind stabile europäische Partnerschaften in der Arktis von besonderem Interesse. Das Engagement der EU stärkt zugleich multilaterale Strukturen und demokratische Kooperationsformate in einer Region, die zunehmend umkämpft ist.

Die Arktispolitik der EU berührt zentrale Fragen der europäischen Souveränität, der Rohstoffsicherung und des Klimaschutzes. Ein stabiles, regelbasiertes Engagement in der Arktis stärkt die multilaterale Ordnung und schützt eine Region, die für das globale Klimasystem von entscheidender Bedeutung ist.

Die EU setzt mit diesem Besuch ein klares geopolitisches Signal: Europa will in der Arktis präsent und handlungsfähig bleiben, statt das Feld anderen Mächten zu überlassen. Für Deutschland und die Ostseeregion ist eine stabile Arktispolitik auch wirtschaftlich und sicherheitspolitisch relevant. Langfristig bietet dieses Engagement Chancen für europäische Kooperation bei Rohstoffen, nachhaltiger Entwicklung und Klimaforschung.