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Sunday, 27. September 2026
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International

EU berät in Paris über weitere Militärhilfen für die Ukraine

Westliche Staaten koordinieren in Paris ihre weitere Unterstützung für die Ukraine, mit Schwerpunkt auf Raketenabwehrsystemen und gemeinsamen Militärmanövern. Parallel dazu beraten die EU-Außenminister in Brüssel über eine abgestimmte europäische Position. Die Treffen unterstreichen das anhaltende Engagement der Europäischen Union für die Verteidigung der Ukraine. Für Mecklenburg-Vorpommern als Grenzregion mit enger wirtschaftlicher und infrastruktureller Anbindung an Osteuropa hat eine stabile europäische Sicherheitsarchitektur besondere Bedeutung.

Die koordinierte Unterstützung der Ukraine durch europäische Staaten stärkt die kollektive Sicherheit und das Prinzip internationaler Solidarität. Für eine offene Gesellschaft ist es bedeutsam, dass demokratische Staaten gemeinsam und transparent über Verteidigungshilfen entscheiden, statt bilateral und intransparent zu handeln. Die multilaterale Abstimmung stärkt die regelbasierte internationale Ordnung, von der auch Deutschland profitiert.

Die Pariser Beratungen markieren einen weiteren Schritt in der europäischen Koordination zur Ukraine-Unterstützung. Langfristig stellt sich die Frage, wie Europa eine eigenständigere Verteidigungsstruktur aufbaut, die weniger von einzelnen Großmächten abhängig ist. Gemeinsame Manöver und Raketenabwehrsysteme sind dabei konkrete Bausteine einer europäischen Sicherheitsarchitektur, die auch für die östlichen EU-Mitglieder und die Ostseeregion relevant bleibt.