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Monday, 14. September 2026
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Wissenschaft & Gesundheit

EU-Missionen in Horizon Europe zeigen systemische Wirkung

Eine aktuelle Bewertung der EU-Missionen im Forschungsprogramm Horizon Europe belegt messbare Fortschritte in zentralen gesellschaftlichen Bereichen, darunter Krebsforschung, Klimaanpassung und nachhaltige Stadtentwicklung. Für Mecklenburg-Vorpommern sind insbesondere die Förderlinien zu Krebsforschung und Klimaanpassung relevant, da das Land sowohl von den Folgen des Klimawandels als auch von strukturellen Herausforderungen in der Gesundheitsversorgung betroffen ist. Die Ergebnisse zeigen, dass koordinierte europäische Forschungsförderung gezielt systemische Veränderungen anstoßen kann, von denen auch Regionen in strukturschwächeren Gebieten profitieren können.

Koordinierte Forschungsprogramme auf EU-Ebene schaffen die wissenschaftliche Grundlage für politische Entscheidungen, die Millionen Menschen betreffen. Wenn Horizon-Europe-Missionen nachweislich wirken, stärkt das das Vertrauen in evidenzbasierte europäische Politik und eröffnet Regionen wie Mecklenburg-Vorpommern Zugänge zu Fördermitteln für lokale Herausforderungen wie Küstenschutz oder ländliche Gesundheitsversorgung.

Für Forschungseinrichtungen und Kommunen in Mecklenburg-Vorpommern, etwa an der Universität Rostock oder Greifswald, bieten die EU-Missionen konkrete Anknüpfungspunkte für Projektanträge. Besonders die Missionen zu Klimaanpassung und gesunden Ozeanen sind für die Ostseeregion direkt relevant. Die Bewertung liefert zudem Argumente für eine stärkere Beteiligung ostdeutscher Akteure an europäischen Forschungsnetzwerken.