Exilierte Journalist:innen führen durch Berlin – und erzählen ihre Wahrheit
Pressefreiheit ist keine abstrakte Idee – sie entscheidet darüber, wer gehört wird und wer nicht. Wenn exilierte Journalist:innen ihre Geschichten öffentlich erzählen dürfen, stärkt das das kollektive Bewusstsein dafür, wie kostbar unabhängige Berichterstattung ist. Das Projekt macht unsichtbare Erfahrungen sichtbar und trägt damit aktiv zur demokratischen Kultur bei.
Exiljournalismus ist kein Nischenthema – weltweit sind Tausende Medienschaffende auf der Flucht, weil sie ihren Job gemacht haben. Stadtführungen als Format für politische Bildung sind niedrigschwellig und wirksam zugleich. Solche Kooperationsmodelle zwischen investigativem Journalismus und zivilgesellschaftlichen Vereinen könnten auch in anderen Städten – und in Mecklenburg-Vorpommern – als Vorbild dienen, um Fragen von Pressefreiheit und Demokratie in den öffentlichen Raum zu bringen.