Gender Pay Gap: Wo der Fortschritt stagniert
Die OECD-Daten offenbaren ein hartnäckiges Problem: In vielen Industrieländern verdienen Frauen immer noch deutlich weniger als Männer – teilweise über 20 Prozent weniger. Doch es gibt Licht am Ende des Tunnels: Länder mit gezielten Maßnahmen zeigen, dass Veränderung möglich ist.
Der Gender Pay Gap entsteht durch mehrere Faktoren: Frauen arbeiten häufiger in Teilzeit, sind in schlecht bezahlten Branchen überrepräsentiert und tragen überproportional Caring-Aufgaben. Karriereunterbrechungen verstärken das Problem zusätzlich.
Die gute Nachricht: Unternehmen, die transparent über Gehälter kommunizieren und aktiv gegen Diskriminierung vorgehen, schließen die Lücke erfolgreich. Flexible Arbeitsmodelle und bessere Kinderbetreuung helfen ebenfalls. Einige Länder haben bereits gesetzliche Regelungen eingeführt – mit messbarem Erfolg. Der Weg zu echten Chancengleichheit ist machbar, erfordert aber konsequentes Handeln.