Gender Pay Gap: Wo die Lohnlücke schrumpft
In einigen OECD-Ländern verdienen Frauen mittlerweile nur noch 10-15 Prozent weniger als Männer – ein ermutigendes Zeichen für mehr Geschlechtergerechtigkeit. Doch die Zahlen zeigen auch: Es gibt noch viel zu tun.
Die aktuelle OECD-Analyse vom Mai 2026 offenbart regionale Unterschiede. Länder mit gezielten Maßnahmen zur Lohngleichstellung machen messbare Fortschritte. Flexible Arbeitsmodelle, Transparenzregeln bei Gehältern und Förderung von Frauen in Führungspositionen zahlen sich aus.
Allerdings: In manchen Ländern beträgt die Lohnlücke noch immer über 20 Prozent. Besonders in weniger regulierten Branchen und bei Teilzeitarbeit sind die Unterschiede groß.
Die gute Nachricht: Der Trend ist klar erkennbar. Länder, die in Kinderbetreuung, Elternzeitregelungen und Unternehmensrichtlinien investieren, schließen die Lücke schneller. Gleichberechtigung bei den Gehältern ist keine Utopie – sie erfordert nur konsequente Arbeit.