Greifswalder Forscher erzielen Durchbruch bei seltener Blutkrankheit
Seltene Krankheiten betreffen oft kleine Patientengruppen, die von der medizinischen Forschung lange vernachlässigt wurden. Erfolge wie dieser zeigen, dass das kreative Umwidmen vorhandener Medikamente neue Hoffnung für Menschen eröffnen kann, für die bislang kaum Therapieoptionen existierten. Damit stärkt diese Forschung das Vertrauen in eine Wissenschaft, die auch vulnerable Gruppen im Blick behält.
Die Universität Greifswald positioniert sich mit diesem Ergebnis erneut als relevanter Forschungsstandort im Bereich Hämatologie und seltener Erkrankungen. Sollten weitere klinische Studien die Wirksamkeit bestätigen, könnte dieser Ansatz zur Standardtherapie für ITP-Patienten werden und den Zugang zu wirksamen Behandlungen erheblich verbessern. Für die Gesundheitsversorgung in Mecklenburg-Vorpommern signalisiert das, dass universitäre Medizin in der Fläche konkrete Fortschritte für Patientinnen und Patienten erzielen kann.