Greifswalder Schülerin gewinnt deutschlandweiten Englisch-Wettbewerb
Solche Erfolge aus einer Regionalen Schule – nicht einem Gymnasium – senden ein wichtiges Signal: Sprachkompetenz und Leistungsbereitschaft hängen nicht am Schultyp. Gerade in einer Zeit, in der Bildungsungleichheit zunimmt, zeigt dieser Erfolg, dass Kinder aus allen Schulformen bundesweit mithalten können. Das stärkt das Selbstbild von Schülerinnen und Schülern, die oft im Schatten des Gymnasiums stehen.
Für Mecklenburg-Vorpommern mit seinem hohen Anteil an Regionalen Schulen ist dieser Erfolg mehr als eine nette Nachricht: Er ist ein Argument gegen Chancenpessimismus. Die Frage ist, ob Schulen in der Fläche – abseits von Greifswald und Rostock – ähnliche Förderstrukturen haben, um an solchen Wettbewerben teilzunehmen. Bildungspolitisch wäre es sinnvoll zu prüfen, wie der Zugang zu Wettbewerben wie diesem flächendeckend gestärkt werden kann.