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Thursday, 17. September 2026
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Demokratie & Zivilgesellschaft

Hamburger Innensenator: AfD ist Sicherheitsrisiko für Deutschland

Hamburgs Innensenator stuft die AfD wegen ihrer Verbindungen nach Russland als massives Sicherheitsrisiko ein. Diese Einschätzung eines amtierenden Sicherheitspolitikers verdient öffentliche Aufmerksamkeit, denn Russland betreibt nachweislich aktive Einflussnahme auf demokratische Strukturen in Europa. Für Mecklenburg-Vorpommern mit seiner langen Ostseeküste und direkter geografischer Nähe zu Russland ist die Frage, welche Parteien enge Verbindungen nach Moskau pflegen, keine abstrakte Debatte, sondern eine konkrete Sicherheitsfrage. Demokratische Kontrolle und transparente Offenlegung solcher Verbindungen stärken den Rechtsstaat.

Wenn staatliche Sicherheitsbehörden eine im Bundestag vertretene Partei als Sicherheitsrisiko einordnen, ist das kein parteipolitisches Manöver, sondern ein Alarm für die Demokratie. Für Bürgerinnen und Bürger, die die Wende und die Hoffnung auf eine freie Gesellschaft erlebt haben, ist die Vorstellung besonders bitter, dass Verbindungen zu autoritären Staaten wieder salonfähig werden. Die Stärke einer offenen Gesellschaft zeigt sich daran, ob sie solche Gefahren benennen und rechtzeitig handeln kann.

In Mecklenburg-Vorpommern ist die AfD besonders stark verankert – das macht Grotes Warnung für die Region nicht abstrakt, sondern unmittelbar relevant. Die Frage, welche Parteien und Akteure russische Interessen in deutschen Parlamenten vertreten, betrifft direkt die demokratische Qualität von Entscheidungen auf Landes- und Kommunalebene. Zivilgesellschaft und Sicherheitsbehörden sollten diese Hinweise zum Anlass nehmen, Transparenz über Parteienfinanzierung und Auslandskontakte einzufordern.