Haushaltsentwurf 2027: Hilfswerke protestieren gegen Kürzungen
Entwicklungsgelder und internationale Hochschulkooperationen sind keine Luxusposten, sondern Investitionen in globale Stabilität und Wissensaustausch, von denen letztlich auch Deutschland profitiert. Kürzungen in diesem Bereich schwächen zivilgesellschaftliche Netzwerke und das Vertrauen in internationale Solidarität nachhaltig. Eine offene Gesellschaft braucht funktionierende Brücken in den Globalen Süden, um gemeinsame Herausforderungen wie Klimawandel, Migration und Demokratieförderung zu bewältigen.
Die geplanten Streichungen bei Hochschulkooperationen mit dem Globalen Süden treffen auch Universitäten in Deutschland, die durch solche Partnerschaften Forschung, Lehre und interkulturelle Kompetenz stärken. Für Hochschulen in Mecklenburg-Vorpommern, die auf internationale Vernetzung angewiesen sind, könnten diese Kürzungen konkrete Folgen für laufende Projekte haben. Zivilgesellschaftlicher Druck, wie er jetzt durch Hilfswerke organisiert wird, ist ein wichtiges demokratisches Mittel, um Haushaltsentscheidungen dieser Tragweite öffentlich zur Debatte zu stellen.