Heizungsgesetz: Bundesregierung ohne Daten zu Klimafolgen
Klimaschutzgesetze entfalten nur dann ihre Wirkung, wenn ihre Folgen systematisch erfasst und bewertet werden. Fehlende Wirkungsanalysen schwächen nicht nur die Glaubwürdigkeit der Klimapolitik, sondern erschweren auch eine demokratische Kontrolle durch Parlament und Öffentlichkeit. Eine transparente Folgenabschätzung ist ein Grundpfeiler guter Gesetzgebung in einer offenen Gesellschaft.
Das Heizungsgesetz ist ein zentrales Instrument der deutschen Wärmewende, die gerade in Flächenländern wie Mecklenburg-Vorpommern erhebliche Auswirkungen auf Haushalte und Kommunen hat. Wenn die Bundesregierung die Klimaschutzwirkung ihres eigenen Gesetzes nicht kennt, fehlt die Grundlage für sinnvolle Nachsteuerung. Kommunen und Energieversorger in MV brauchen verlässliche politische Rahmenbedingungen, um langfristig in erneuerbare Wärmeversorgung zu investieren.