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Tuesday, 22. September 2026
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Wissenschaft & Gesundheit

Hirnscans zeigen mögliche Ursache für Long-COVID-Erschöpfung

Neue Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass Long COVID dopaminproduzierende Nervenzellen im Gehirn schädigen kann, was typische Symptome wie chronische Erschöpfung, Antriebslosigkeit und Konzentrationsprobleme erklären würde. Die Befunde sind wissenschaftlich vielversprechend, müssen jedoch in größeren Studien bestätigt werden, bevor konkrete Behandlungsempfehlungen abgeleitet werden können. Für die Gesundheitsversorgung in Mecklenburg-Vorpommern bedeutet dies langfristig möglicherweise neue therapeutische Ansätze für die bereits bestehenden Long-COVID-Ambulanzen im Land. Betroffene sollten ärztliche Unterstützung suchen und bestehende Versorgungsangebote nutzen, während die Forschung weiter voranschreitet.

Long COVID betrifft weltweit Millionen Menschen und belastet Gesundheitssysteme sowie Arbeitsmärkte erheblich. Ein besseres Verständnis der neurologischen Ursachen schafft die Grundlage für gezielte Therapien und könnte Betroffene zurück in ein selbstbestimmtes Leben führen. Die Erkenntnis stärkt zudem die gesellschaftliche Anerkennung von Long COVID als ernstzunehmende Erkrankung.

Für die Gesundheitsversorgung in Mecklenburg-Vorpommern ist dieser Befund relevant, da Long-COVID-Ambulanzen und Hausarztpraxen in der Region viele Betroffene betreuen, für die bislang kaum wirksame Therapien existieren. Sollten sich die Ergebnisse bestätigen, könnten dopaminbasierte Behandlungsansätze mittelfristig in die klinische Praxis einfließen. Die Universität Greifswald und das Universitätsklinikum Rostock wären potenzielle Standorte für Folgestudien in Norddeutschland.