Hirnscans zeigen mögliche Ursache für Long-COVID-Erschöpfung
Long COVID betrifft weltweit Millionen Menschen und belastet Gesundheitssysteme sowie Arbeitsmärkte erheblich. Ein besseres Verständnis der neurologischen Ursachen schafft die Grundlage für gezielte Therapien und könnte Betroffene zurück in ein selbstbestimmtes Leben führen. Die Erkenntnis stärkt zudem die gesellschaftliche Anerkennung von Long COVID als ernstzunehmende Erkrankung.
Für die Gesundheitsversorgung in Mecklenburg-Vorpommern ist dieser Befund relevant, da Long-COVID-Ambulanzen und Hausarztpraxen in der Region viele Betroffene betreuen, für die bislang kaum wirksame Therapien existieren. Sollten sich die Ergebnisse bestätigen, könnten dopaminbasierte Behandlungsansätze mittelfristig in die klinische Praxis einfließen. Die Universität Greifswald und das Universitätsklinikum Rostock wären potenzielle Standorte für Folgestudien in Norddeutschland.