Hitzewelle kostet 760.000 Kinder 15 Millionen Schulstunden
Extreme Hitze trifft Kinder und Bildungseinrichtungen besonders hart, weil Schulgebäude oft schlecht isoliert und ohne Kühlung ausgestattet sind. Der Unterrichtsausfall trifft sozial benachteiligte Kinder überproportional, da sie weniger Ausweichmöglichkeiten haben. Klimaanpassung in der Bildungsinfrastruktur ist damit nicht nur eine technische, sondern eine soziale Gerechtigkeitsfrage.
Die Zahlen aus Großbritannien liefern ein deutliches Signal auch für deutsche Kommunen und Bundesländer: Schulen müssen jetzt auf Hitzeresilienz umgerüstet werden, bevor ähnliche Szenarien hierzulande eintreten. Begrünte Dächer, passive Kühlung, Sonnenschutz und angepasste Schulzeiten sind erprobte und skalierbare Maßnahmen. Mecklenburg-Vorpommern kann aus diesem Beispiel lernen und Sanierungsprogramme für Schulgebäude gezielt mit Klimaanpassungsmaßnahmen verbinden.