Informationsfreiheit: Warum Behörden der Öffentlichkeit gehören
Informationsfreiheit ist kein Luxus für Journalisten oder Aktivisten – sie ist ein Grundrecht, das jedem Menschen zusteht, der wissen will, was Behörden in seinem Namen entscheiden. Wer Zugang zu staatlichem Handeln hat, kann mitreden, kontrollieren und sich wehren. Das stärkt gerade Menschen ohne Lobby, die auf transparente Strukturen angewiesen sind, um nicht übergangen zu werden.
Das Informationsfreiheitsgesetz ist eines der unterschätztesten Werkzeuge der Demokratie. In Mecklenburg-Vorpommern, wo viele Entscheidungen in kleinen Kommunen und wenig öffentlichen Sitzungen fallen, könnte breites Wissen darüber echten Unterschied machen. Wer das Gesetz kennt und nutzt, kann Verwaltungshandeln sichtbar machen – und das ist der erste Schritt zu Veränderung.