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Monday, 21. September 2026
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Wissenschaft & Gesundheit

Japanischer Bohrwurm schleicht sich durch Austernimport nach Europa

Ein invasiver japanischer Vielborster wurde in französischen Küstengewässern entdeckt, wo er seit mindestens 2004 unbemerkt lebt. Der Organismus gelangte wahrscheinlich mit importierten Japanischen Austern nach Europa und wurde lange mit einer einheimischen Art verwechselt. Dieser Fund unterstreicht die Notwendigkeit verbesserter Kontroll- und Monitoring-Mechanismen im Aquakulturhandel, auch für Küstenregionen wie Mecklenburg-Vorpommern. Frühzeitige Artenidentifikation und internationale wissenschaftliche Vernetzung sind entscheidend, um marine Ökosysteme vor invasiven Neuzugängen zu schützen.

Der Fall zeigt, wie Aquakultur invasive Arten einschleppen kann, ohne dass es sofort auffällt. Für die Muschelzucht und das Meeresökosystem könnte die unkontrollierte Ausbreitung solcher Tiere langfristig problematisch sein.