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Thursday, 6. August 2026
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Erneuerbare Energien & Klima

Juli 2026: Globale Temperaturanomalie setzt Rekordserie fort

Der Copernicus Climate Change Service dokumentiert für Juli 2026 eine globale Temperaturanomalie von mehr als 1,5°C über dem vorindustriellen Referenzwert – damit überschreiten nun 36 aufeinanderfolgende Monate die im Pariser Abkommen definierte kritische Schwelle. Hinweis: Der offizielle Monatsbericht für Juli 2026 steht noch aus, die Datenlage ist daher als vorläufig einzustufen. Für Mecklenburg-Vorpommern unterstreichen diese Zahlen, wie dringend der beschleunigte Ausbau erneuerbarer Energien und kommunaler Wärmewende-Projekte ist. Die Region mit ihrem hohen Potenzial an Wind- und Solarenergie kann hier eine Vorreiterrolle übernehmen, anstatt nur auf Klimafolgen zu reagieren.

Die anhaltende Überschreitung der 1,5°C-Schwelle macht die Schutzversprechen des Pariser Abkommens zunehmend zur politischen Fiktion – während Deutschland fossile Subventionen in Höhe von über 65 Milliarden Euro jährlich aufrecht erhält (Umweltbundesamt, 2024). Bundesregierung und EU stehen unter wachsendem juristischem und politischem Druck, ihre Klimaschutzziele nicht nur zu formulieren, sondern durchzusetzen. Wer jetzt auf Verzögerung setzt, verschiebt Kosten und Risiken auf kommende Generationen – das ist eine politische Entscheidung, keine Naturgewalt.