Juni 2026: Globale Temperaturanomalie setzt Rekordkette fort
Der Copernicus-Klimadienst C3S verzeichnet für Juni 2026 den 36. Monat in Folge mit einer globalen Temperaturanomalie von mehr als 1,5 Grad Celsius über dem vorindustriellen Niveau – der im Pariser Abkommen definierte kritische Schwellenwert wird damit anhaltend überschritten. Für Mecklenburg-Vorpommern unterstreicht diese Datenlage den Druck, die regionale Energiewende entschlossen voranzutreiben: Weniger Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen schützt sowohl das Klima als auch einkommensschwache Haushalte vor weiter steigenden Energiekosten. Kommunen und Bürgerenergiegenossenschaften in MV können durch den beschleunigten Ausbau von Wind- und Solarkapazitäten sowie lokalen Wärmenetzen einen messbaren Beitrag leisten und gleichzeitig wirtschaftliche Wertschöpfung in der Region halten. Hinweis: Der exakte Anomaliewert für Juni 2026 aus dem C3S-Monatsbericht muss vor Veröffentlichung noch verifiziert werden.
Die Bundesregierung verfehlt ihre eigenen Klimaschutzziele für 2030 nach Einschätzung des Expertenrats für Klimafragen – die Rekordtemperaturen erhöhen den politischen Druck, fossile Subventionen in Deutschland abzubauen, die 2023 laut Umweltbundesamt noch rund 65 Milliarden Euro jährlich betrugen. Wer diese Subventionen verteidigt, verteidigt Profite von RWE, BASF und dem fossilen Mittelstand auf Kosten der physikalischen Realität.