KI-designte Antikörper könnten Alzheimer und Parkinson behandeln
Neurodegenerative Erkrankungen zählen zu den häufigsten und belastendsten Volkskrankheiten des 21. Jahrhunderts und betreffen Millionen Menschen in Deutschland. Neue Behandlungsansätze, die auf zellulärer Ebene ansetzen, könnten nicht nur Lebensqualität und Pflegebedarf der Betroffenen verbessern, sondern auch Gesundheitssysteme langfristig entlasten. Der Einsatz von KI in der Wirkstoffforschung beschleunigt dabei einen Innovationsprozess, der gesellschaftlich breit profitiert.
Dieser Forschungsansatz steht exemplarisch für die wachsende Rolle Künstlicher Intelligenz in der biomedizinischen Grundlagenforschung. Sollte sich die Methode in klinischen Studien bewähren, könnten innerhalb des nächsten Jahrzehnts neue Therapien für Erkrankungen entstehen, gegen die bislang kaum wirksame Behandlungen existieren. Für Universitätskliniken wie in Rostock oder Greifswald ergeben sich perspektivisch Anknüpfungspunkte für eigene Forschungspartnerschaften in diesem Bereich.