KI erkennt Herzerkrankungen bei Frauen über Mammografie
Herzerkrankungen bei Frauen werden medizinisch systematisch unterschätzt und zu spät diagnostiziert, was jährlich zu vermeidbaren Todesfällen führt. Ein KI-gestütztes Screening, das bereits vorhandene Untersuchungen nutzt, senkt Hürden für Früherkennung erheblich und stärkt die gesundheitliche Gleichstellung von Frauen. Gelingt die Übertragung in den Versorgungsalltag, profitieren besonders Frauen in ländlichen und unterversorgten Regionen, die weniger Zugang zu spezialisierter Diagnostik haben.
Diese Studie verbindet zwei medizinische Bereiche, Krebsvorsorge und Kardiologie, auf innovative Weise und zeigt, wie KI bestehende Ressourcen im Gesundheitssystem klüger einsetzen kann. Für Mecklenburg-Vorpommern, wo die Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum unter Druck steht, könnte ein solcher Dual-Use-Ansatz bei Vorsorgeuntersuchungen besonders wertvoll sein. Universitätskliniken in Rostock und Greifswald wären mögliche Partner, um solche Verfahren in die regionale Versorgungsforschung einzubinden und zu erproben.