KI-Tool ESMFold2: Atlas mit einer Milliarde Proteinstrukturen
Der freie Zugang zu einer derart umfangreichen Proteindatenbank beschleunigt die biomedizinische Forschung global und senkt Hürden für Wissenschaftsteams ohne große Ressourcen. Neue Erkenntnisse über Proteinstrukturen können langfristig die Entwicklung von Medikamenten, Therapien und diagnostischen Verfahren voranbringen. Das Open-Source-Prinzip stärkt zudem den offenen Wissensaustausch als demokratischen Grundwert in der Wissenschaft.
Die KI-gestützte Vorhersage von Proteinstrukturen hat sich in den letzten Jahren als eines der produktivsten Felder der angewandten Bioinformatik etabliert. ESMFold2 setzt diesen Trend fort und macht die Ergebnisse durch quelloffene Verfügbarkeit für eine breite Forschungsgemeinschaft nutzbar. Universitäten und Forschungseinrichtungen, auch in Mecklenburg-Vorpommern, könnten diese Daten direkt in Projekte zu Wirkstoffentwicklung oder Molekularbiologie einbinden.