KI widerlegt 80 Jahre alte Vermutung des Mathematikers Erdős
Wenn KI-Systeme beginnen, grundlegende wissenschaftliche Probleme zu lösen, verändert das die Art und Weise, wie Forschung betrieben wird – mit weitreichenden Folgen für Universitäten, Forschungseinrichtungen und die Wissensgesellschaft insgesamt. Gleichzeitig stellt sich die gesellschaftlich relevante Frage, wie solche Erkenntnisse offen zugänglich gemacht, geprüft und demokratisch eingebettet werden können, anstatt exklusiv in den Händen weniger Technologiekonzerne zu verbleiben.
Der Einsatz von KI in der mathematischen Grundlagenforschung eröffnet neue Möglichkeiten für Universitäten und Forschungsinstitute, etwa die Universität Rostock oder die Universität Greifswald, um an schwierigen offenen Problemen zu arbeiten. Zugleich zeigt der Fall, dass evidenzbasierte Wissenschaft durch KI beschleunigt werden kann – sofern Transparenz und Nachvollziehbarkeit gewahrt bleiben. Die noch ausstehende Veröffentlichung des Ergebnisses ist ein wichtiger Schritt, um die wissenschaftliche Gemeinschaft in die Lage zu versetzen, den Beweis zu überprüfen und einzuordnen.