Klimawandel macht Waldbrände in Spanien 20-mal wahrscheinlicher
Studien wie diese liefern die wissenschaftliche Grundlage, auf der politische Entscheidungen zur Klimaschutzpolitik getroffen werden müssen. Sie machen abstrakte Klimaziele konkret und zeigen, dass Untätigkeit messbare, katastrophale Folgen hat. Für eine offene Gesellschaft ist diese Evidenz unverzichtbar, um demokratische Debatten über Klimaschutz faktenbasiert zu führen.
Die Studie ergänzt ein wachsendes wissenschaftliches Bild: Extreme Wetterereignisse werden durch den Klimawandel nicht nur häufiger, sondern auch intensiver. Für die Klimapolitik bedeutet das, dass Prävention und Anpassungsmaßnahmen gleichzeitig gedacht werden müssen. Kommunen und Regionen in ganz Europa können aus den Ereignissen in Spanien lernen, wie Frühwarnsysteme, Waldbewirtschaftung und Katastrophenschutz klimaresilient aufgestellt werden sollten.