Kollektive Intelligenz: Wann Gruppen klüger entscheiden
Kollektive Intelligenz ist eine Grundvoraussetzung für funktionierende Demokratie: Bürgerbeteiligungsverfahren, Bürgerräte und kommunale Entscheidungsprozesse profitieren direkt von diesem Wissen. Wer versteht, unter welchen Bedingungen Gruppen besser entscheiden, kann demokratische Strukturen gezielter gestalten und Partizipation wirksamer machen.
Für die Forschung über Gruppenintelligenz ergeben sich direkte Anwendungsfelder in der Wissenschafts- und Bildungspraxis. Schulen, Hochschulen und Organisationen können auf Basis dieser Erkenntnisse Entscheidungsprozesse verbessern und Teamarbeit neu strukturieren. Die Befunde liefern zugleich eine wissenschaftliche Grundlage für politische Partizipationsformate wie Bürgerräte oder deliberative Verfahren.