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Thursday, 6. August 2026
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Wissenschaft & Gesundheit

Lernen durch Computerspiele: Wundermittel oder überschätzt?

Eine Studie der Edinburgh Napier University zeigt, dass spielbasiertes Lernen an Hochschulen kein universelles Erfolgskonzept ist. Nicht alle Erwachsenen empfinden Lernspiele als motivierend, und private Spielfreude überträgt sich nicht automatisch auf den Bildungskontext. Entscheidend für den Lernerfolg ist die subjektive Wahrnehmung der Studierenden, ob ein Spiel tatsächlich als wirksame Lernmethode erlebt wird. Für Hochschulen in Mecklenburg-Vorpommern bedeutet dies, digitale Lernformate gezielt und bedarfsorientiert einzusetzen statt flächendeckend.

Die Forschung dämpft den Hype um Game-based Learning mit einer wichtigen Nuance: Der Mehrwert von Lernspielen hängt stark vom wahrgenommenen Nutzen ab, nicht allein von Spielfreude oder Technikaffinität. Für Hochschulen und Bildungseinrichtungen bedeutet das, dass gut gestaltete, zielorientierte Lernspiele durchaus sinnvoll sein können – aber kein universelles Allheilmittel für mehr Motivation sind.