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Saturday, 26. September 2026
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Wissenschaft & Gesundheit

Lernen mit Videospielen an der Uni – Wundermittel oder Mythos?

Eine Studie zeigt, dass spielbasiertes Lernen an Hochschulen kein universelles Erfolgsrezept ist, da private Spielvorlieben nicht automatisch auf den Lernkontext übertragbar sind. Entscheidend für die Akzeptanz ist, ob Studierende die Methode als lernwirksam erleben. Für Hochschulen in Mecklenburg-Vorpommern bedeutet dies, dass digitale Lernspiele gezielt und didaktisch durchdacht eingesetzt werden sollten, statt flächendeckend eingeführt zu werden. Die Evidenz basiert auf einer einzelnen Studie und sollte durch weitere Forschung abgesichert werden.

Die Studie bremst überschwängliche Erwartungen an Gamification in der Bildung und liefert stattdessen konkrete Designkriterien für sinnvolle Lernspiele auf Basis konstruktivistischer Lerntheorien. Für Hochschulen und Bildungsplaner bedeutet das: Spielbasiertes Lernen kann funktionieren, muss aber didaktisch durchdacht und klar auf Lernerfolg ausgerichtet sein – der bloße Spaßfaktor reicht nicht.