ME/CFS: Forscherin sieht Hoffnung auf wirksame Therapien
ME/CFS betrifft nach Schätzungen allein in Deutschland mehrere hunderttausend Menschen, die bislang kaum medizinische Unterstützung erhalten. Die Verbesserung der Versorgung wäre ein wichtiger Schritt hin zu einer gerechteren und evidenzbasierten Gesundheitspolitik, die chronisch Kranke nicht länger ausblendet.
Die Forschungsergebnisse zu ME/CFS sind eine direkte Grundlage für politische Forderungen nach besserer Diagnose und Versorgung auch im ländlichen Raum Mecklenburg-Vorpommerns. Für Betroffene in der Region, die oft weite Wege zu Spezialambulanzen zurücklegen müssen, könnten neue Therapieoptionen eine erhebliche Entlastung bedeuten. Die Aussicht auf zugelassene Medikamente sollte Gesundheitspolitiker motivieren, schon jetzt Strukturen für eine flächendeckende Versorgung aufzubauen.